Programm der 3. Singschwantage - Nationalpark Unteres Odertal:
Freitag, 20. Februar 2009
16:00 Uhr, Eröffnung der Singschwantage und Fotoausstellung
16:30 Uhr, Vortrag, danach Abendexkursion zu den Singschwänen
Samstag, 21. Februar 2009
10:00 - 18:00 Uhr, Vortrag, danach Exkursion zu den Singschwänen
18:00 Uhr, Bunter Abend zum Singschwan mit einem Naturfotografen,
einem Landwirt, einem Schriftsteller und einem Vogelkundler. Im Anschluss Exkursion.
Sonntag, 22. Februar 2009
6:00 -14:00 Uhr, Vortrag, danach Exkursionen zu den Singschwänen
Weitere Informationen unter:
nationalpark-unteres-odertal.eu
Unterkünfte
Gasthaus "Zum Winkel" (Landhotel)
Zützener Dorfstrasse 7
16303 Schwedt OT Zützen
www.zum-winkel.de
Telefon: 03332-22033
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Zützen und seine Geschichte
Das ehemalige Dorf Zützen, heute Ortsteil von Schwedt/Oder, stellt sich mit wenigen touristischen Attraktionen, aber mit einem guten "Pfund" Natur, seinen Gästen bescheiden vor. Zützen ist in diesem "Pfund" Natur, dem Nationalpark Unteres Odertal, gelegen.
Gerade durch seine ruhige Lage, abseits des Straßenlärms und der Hektik der Städte, kann der Gast hier Ruhe, Erholung und Entspannung finden.
Hier hat der Besucher die Möglichkeit auf unterschiedlichste Weise die nähere Umgebung, vor allem die Naturschönheiten, zu Fuß, per Rad oder mit dem Kremser kennen zu lernen.
Sehenswürdigkeiten
Dorfkirche um 1250
Ausbau um 1695
1857 Erneuerung des Daches (Satteldach) und
Erbauung eines neuen Westgiebels im gotisierenden
Stil, stufig mit Fialen
Kleine Saalkirche im Granitquaderwerk
Späterer ehemaliger Treppenturm (vormals Zugang zur Patronatsloge), 1907 auf kreisförmigem Grundriss unter steilem Kegeldach
1513 Doppelgrabstein an der Nordwand mit figürlichem Relief für Christoph von Krummensee und Gattin Sophia, geb. von Bredow (älteste Grabplatte der Uckermark)
Taufe von 1871, Taufengel von 1703 und 2 Glocken von 1522 und 2004
Mausoleum von 1792/93 auf dem Kirchhof
Das Erbbegräbnis der Familie von Bredow im barocken
/(früh-)klassizistischen Stil. Es ist ein quadratischer
Backsteinbau, im Innern mit einem Kreuzgewölbe
ausgestattet sowie mit einem Pyramidendach. Es hat
abgerundete und gequaderte Ecken, daran nach jeder
Seite angrenzend je ein kannelierter Pilaster.
Auf der Innensweite der Tür ein großes gemaltes Skelett
- Gevatter Tod mit Sense und Sanduhr. Darüber eine
Inschrift in Fraktur: "Zurück Vollendeter, wan du hier
kein Recht hast, und dein Nahme nicht / hieselbst
aufgezeichnet ist, oder der Fluch trifft deine
Nachkommenschaft."
Besichtigung der Kirche und des Mausoleums sind auf Anmeldung möglich.
Speicher 1815 / Kuh- und Pferdestall nach 1820
Traufständiger, zweigeschossiger, stattlicher, gut
gegliederter Feldsteinbau mit Backsteinecken und
Backsteinleibungen; an den Fronten ein Backsteinband
unter 5 Halbkreisfenstern; reich mit Halbbogen- und
Kreisfenstern gestaltete Giebel; eine in die Giebelspitze
führende Blende fasst zwei oberhalb des Erdgeschosses
übereinander liegende Eingänge zusammen; darüber eine
Uhrwerk. Auf dem Satteldach befindet sich keine Glocke
mehr.
Inspektorhaus vom 19. Jahrhundert
Eingeschossiger Putzbau mit Mittelrisalit unter einem
Krüppelwalmdach.
Schmiede, Schlosserei, Stellmacherei
Back- und Feldsteinbau vom Anfang des 20.
Jahrhunderts.
Tabakscheune aus dem 19./20. Jahrhundert
Die letzte Tabakscheune noch in ursprünglicher Bauweise steht hinter unserem Gasthaus.
Ehemaliges Gutshaus nach dem Brand von 1931
Traufständiger, zweigeschossiger, schlichter Putzbau mit
lisenengegliederten Fronten, 5-achsig zu 3-achsig unter
abgerahmtem Satteldach.
Eingeschossiger, barockisierender Anbau, Dorfstraße 22,
Glattputz, 5-achsig zu 2-achsig, mittiger Giebeleingang,
Mansardendach, 5:3 Gauben.
Ehemaliger Gutspark von 1832
Nach P. J. Lenné mit Wasserlauf, Teich und Insel, zum Teil gut erhaltener, jedoch überalterter fremdländischer Baumbestand.
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