Hotels im Nationalpark Unteres Odertal
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Karte Oder Neiße Fernradweg

 

Programm der 3. Singschwantage - Nationalpark Unteres Odertal:

Freitag, 20. Februar 2009
16:00 Uhr, Eröffnung der Singschwantage und Fotoausstellung
16:30 Uhr, Vortrag, danach Abendexkursion zu den Singschwänen

Samstag, 21. Februar 2009
10:00 - 18:00 Uhr, Vortrag, danach Exkursion zu den Singschwänen
18:00 Uhr, Bunter Abend zum Singschwan mit einem Naturfotografen, einem Landwirt, einem Schriftsteller und einem Vogelkundler. Im Anschluss Exkursion.

Sonntag, 22. Februar 2009
6:00 -14:00 Uhr, Vortrag, danach Exkursionen zu den Singschwänen

Weitere Informationen unter: nationalpark-unteres-odertal.eu

 

Naturwacht im Nationalpark
Unteres Odertal

Teerofenbrücke
Telefon: 03332 / 517166
Criewen
Telefon: 03332 / 516406
Nationalpark-Besucherzentrum Criewen
Telefon: 03332 / 2677244

Verein der Freunde des Deutsch-Polnischen Europa-Nationalparks Unteres Odertal e.V

 

 

Veranstaltungen im
Nationalpark
Februar / März 2009

1. Februar
Flussgeschichten - Dynamik der Aue
Anpassung von Tieren und Pflanzen an die Überflutung der Polder
10:00 bis 13:00 Uhr, Nationalparkhaus Criewen

7. Februar
Spuren im Schnee
Auf den Spuren von Biber, Fischotter und Co.
10:00 bis 13:00 Uhr, Stadtbrücke Schwedt

20. bis 22. Februar
3. Singschwantage mit Exkursionen, Vorträgen und Lesungen
Nationalparkhaus Criewen

3. März
Ein fliegender Edelstein – Eisvogel
Bedrohte Arten im Schutzgebiet
10:00 bis 13:00 Uhr, Stadtbrücke Schwedt

21. März
Naturnahe Wälder an den Oderhängen
Aus Forst wird Wildnis
10:00 bis 13:00 Uhr, Nationalparkhaus Criewen

29. März
Was blüht da?
Blütenpracht im Garzer Schrey
10:00 bis 13:00 Uhr, Garz Kanonenschuppen

 

Unterkünfte

Gasthaus "Zum Winkel" (Landhotel)

Landhotel Zum Winkel Zützen

Zützener Dorfstrasse 7
16303 Schwedt OT Zützen
www.zum-winkel.de
Telefon: 03332-22033

 

Pension & Gaststätte
"Zur Linde"

Pension zur Linde Criewen

Bernd von Arnim Str. 21
16303 Schwedt/O OT Criewen
www.linde-criewen.de
Telefon: 03332-521498

 

Deutsch - Polnischer
Nationalpark Unteres Odertal

Das Gebiet des Nationalparks Unteres Odertal erstreckt sich auf einer Länge von 60 Kilometern zwischen Szczecin (Stettin) im Norden und Hohensaaten im Süden, zwischen dem Oderstrom und der Hohensaaten- Friedrichsthaler- Wasserstraße gelegen.

Die weiträumigen Auen des Unteren Odertales haben in Deutschland und Mitteleuropa einen einzigartigen ökologischen Stellenwert, als eine der letzten naturnahen Flussniederungen überhaupt. In dem seit 1980 als Feuchtgebiet geschützten Flächen in den Nasspoldern wurden auf deutscher Seite bisher 226 Vogelarten beobachtet, von denen ca. 120 hier brüten. Zu ihnen gehören weltweit vom Aussterben bedrohte Arten wie Wachtelkönig, Seggenrohrsänger, Trauerseeschwalbe, Großer Brachvogel und Kampfläufer aber auch See- und Fischadler, Schwarzstorch, Eisvogel, Wiedehopf und Kranich, für die das Untere Odertal das wichtigste deutsche Brutgebiet ist.

Fauna im Nationalpark Unteres Odertal

Das Untere Odertal ist aber auch einer der bedeutendsten Rastplätze und eine wichtige Durchzugsstraße für die Nomaden der Lüfte. Immer Anfang Oktober ziehen mehr als 3000 Kraniche zu ihren Schlafplätzen in die Oderniederung. Ein günstiger Zeitpunkt, um dieses alljährlich wiederkehrende Naturschauspiel zu erleben. Insgesamt können sich bis zu 150000 Gänse, Enten und Schwäne im Frühjahr und Herbst gleichzeitig im Gebiet aufhalten.

Mit 40 Säugetieren, 19 Amphibien und Reptilien und über 40 Fischarten ist die Oderniederung ein bedeutendes Refugium für seltene Wirbeltiere. Der Fischotter geht hier auf Nahrungssuche und im polnischen Teil der Talaue baut der Biber seine Burgen.

Flora im Nationalpark Unteres Odertal

Einmalig ist die Vielfalt der Wasserpflanzengesellschaften, sie reicht von Seerosen- und Krebsscherengesellschaften über Kleinlaichkraut- und Wasserlinsengesellschaften bis zur Seekannen- und Schwimmfarngesellschaft. Besonders in den warmen Sommermonaten lohnt das Radfahren auf den Deichen, um Ruhe und Stille, umgeben von der Blütenpracht der Niederung, zu erleben.

Die auf den Oderhängen entlang der Niederung vorhandenen Trockenrasenbiotope beherbergen eine außergewöhnliche, kontinental geprägte Steppenvegetation mit zum Teil asiatischen Elementen. Das Frühlingsadonisröschen, die Sandnelke, der Kreuzenzian, der Zottige Spitzkiel, die Sibirische Glockenblume oder das Dreizähnige Knabenkraut haben hier ihren Standort.

Zu den interessantesten Waldgesellschaften gehören trockene Eichen- und Eichen- Kiefern- Wälder, quellige Eschenwälder, Eichen- und Hainbuchenwälder und ebenso große Auwaldgesellschaften.

Die Idee dahinter

Der Nationalpark Unteres Odertal will diese Natur schützen und sie für den Menschen erschließen. Der Mensch soll hier als Teil der Natur die Landschaft bewusst erleben, sie begreifen und schützen lernen.

Wenn die Oder Hochwasser führt, scheint sie mehrere Kilometer breit zu sein. Bereits zu Beginn des Jahrhunderts galt das heutige Nationalparkgebiet als "Eldorado" für Wanderer, Radfahrer und Angler. Zu jeder Jahreszeit lässt sich das gesamte Gebiet des Nationalparks umwandern. Die Rad- und Wanderwege hinein können nur genutzt werden, wenn das jährliche Hochwasser die Flussaue wieder verlassen hat.

Sommer wie Winter wird von der Nationalparkverwaltung Unteres Odertal dank Unterstützung ehrenamtlicher Helfer ein Exkursionsprogramm angeboten.