Zützen
Rubrik statische Inhalte
Das ehemalige Dorf Zützen, heute Ortsteil von Schwedt/Oder, stellt sich mit wenigen touristischen Attraktionen, aber mit einem guten “Pfund” Natur, seinen Gästen bescheiden vor. Zützen ist in diesem “Pfund” Natur, dem Nationalpark Unteres Odertal, gelegen. Gerade durch seine ruhige Lage, abseits des Straßenlärms und der Hektik der Städte, kann der Gast hier Ruhe, Erholung und Entspannung finden. Hier hat der Besucher die Möglichkeit auf unterschiedlichste Weise die nähere Umgebung, vor allem die Naturschönheiten, zu Fuß, per Rad oder mit dem Kremser kennen zu lernen.
Unterkünfte
Gasthaus “Zum Winkel” (Landhotel)
Zützener Dorfstrasse 7 |
Oder Hotel (***)
Apfelallee 2 |
Sehenswürdigkeiten
Dorfkirche um 1250
# Ausbau um 1695
# 1857 Erneuerung des Daches (Satteldach) und Erbauung eines neuen Westgiebels im gotisierenden Stil, stufig mit Fialen
# Kleine Saalkirche im Granitquaderwerk
# Späterer ehemaliger Treppenturm (vormals Zugang zur Patronatsloge), 1907 auf kreisförmigem Grundriss unter steilem Kegeldach
# 1513 Doppelgrabstein an der Nordwand mit figürlichem Relief für Christoph von Krummensee und Gattin Sophia, geb. von Bredow (älteste Grabplatte der Uckermark)
# Taufe von 1871, Taufengel von 1703 und 2 Glocken von 1522 und 2004
Mausoleum von 1792/93 auf dem Kirchhof
Das Erbbegräbnis der Familie von Bredow im barocken /(früh-)klassizistischen Stil. Es ist ein quadratischer Backsteinbau, im Innern mit einem Kreuzgewölbe ausgestattet sowie mit einem Pyramidendach. Es hat abgerundete und gequaderte Ecken, daran nach jeder Seite angrenzend je ein kannelierter Pilaster.
Auf der Innensweite der Tür ein großes gemaltes Skelett - Gevatter Tod mit Sense und Sanduhr. Darüber eine Inschrift in Fraktur: “Zurück Vollendeter, wan du hier kein Recht hast, und dein Nahme nicht / hieselbst aufgezeichnet ist, oder der Fluch trifft deine Nachkommenschaft.”
Besichtigung der Kirche und des Mausoleums sind auf Anmeldung möglich.
Speicher 1815 / Kuh- und Pferdestall nach 1820
Traufständiger, zweigeschossiger, stattlicher, gut gegliederter Feldsteinbau mit Backsteinecken und Backsteinleibungen; an den Fronten ein Backsteinband unter 5 Halbkreisfenstern; reich mit Halbbogen- und Kreisfenstern gestaltete Giebel; eine in die Giebelspitze führende Blende fasst zwei oberhalb des Erdgeschosses übereinander liegende Eingänge zusammen; darüber eine Uhrwerk. Auf dem Satteldach befindet sich keine Glocke mehr.
Inspektorhaus vom 19. Jahrhundert
Eingeschossiger Putzbau mit Mittelrisalit unter einem Krüppelwalmdach.
Schmiede, Schlosserei, Stellmacherei
Back- und Feldsteinbau vom Anfang des 20. Jahrhunderts.
Tabakscheune aus dem 19./20. Jahrhundert
Die letzte Tabakscheune noch in ursprünglicher Bauweise steht hinter unserem Gasthaus.
Ehemaliges Gutshaus nach dem Brand von 1931
Traufständiger, zweigeschossiger, schlichter Putzbau mit lisenengegliederten Fronten, 5-achsig zu 3-achsig unter abgerahmtem Satteldach.
Eingeschossiger, barockisierender Anbau, Dorfstraße 22, Glattputz, 5-achsig zu 2-achsig, mittiger Giebeleingang, Mansardendach, 5:3 Gauben.
Ehemaliger Gutspark von 1832
Nach P. J. Lenné mit Wasserlauf, Teich und Insel, zum Teil gut erhaltener, jedoch überalterter fremdländischer Baumbestand.
