Wasserbüffel, Aucherochesen und Wisente: Der Nationalpark wird wild
10 Jan
Autor: admin - Kategorie: Aktuell, Nationalpark
![]() Auerochsen |
Criewen, 19.01.09 | Wie der Vorsitzende des Vereins der Freunde des Deutsch-Polnischen Europa-Nationalparks Unteres Odertal e.V, Thomas Berg, jetzt in Criewen bekannt gab, sollen im Nationalpark Unteres Odertal neben Wasserbüffeln auch Aucherochesen bzw. Heckrinder und sogar Wisente angesiedelt werden. Nach guten Erfahrungen mit den Wasserbüffeln in den Cottbuser Spreeauen, sollen die Tiere demnach auch im Odertal als Landschaftspfleger und Touristenattraktion dienen. Wie weiter zu erfahren ist, sollen die alten und seltenen Rinderrassen jedoch nicht vom Nationalpark selbst, sondern von den Landwirten der Umgebung angesiedelt werden.
Der große Vorteil dieser Arten, so Thomas Berg, sei ohre gute Eignung für die extensive Nutzung der Schutzzone im Nationalpark. Auf diesen Flächen darf der Mensch eingeschränkt tätig sein. “Wir versprechen uns von der Haltung dieser Tiere auch positive Auswirkungen auf den Tourismus im Nationalpark”, wird Berg im RBB zitiert. Mit einer Fläche von ca. 6000 Hektar, ist der Verein der Freunde des Deutsch-Polnischen Europa-Nationalparks Unteres Odertal e.V der größte Flächenbesitzer im Schutzgebiet und wird auch in Zukunft weitere Flächen erwerben.
Tagesspiegel: Die Rückkehr der Auerochsen
Ihr Kommentar
